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Geschichte - Die Entwicklungs des Kendo
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Es ist schwer genau zu sagen wann oder wie Kendo entstand.
Kendo wurde nicht von einer Person oder einer Gruppe entwickelt,
mehr hat sich es über einen langen Zeitraum hinweg in echten
Schwertkampfsituationen geformt.
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Etwa im 2. Jahrhundert kam das Schwert vom Festland nach Japan.
Das Schwert war ursprünglich mehr ein rituelles Objekt, welches
die Autorität seines Besitzers symbolisiert., als eine Waffe.
Zu dieser Zeit wurden Katapulte und Bogen zur Jagd oder
Kriegsangelegenheiten eingesetzt. Dann wurde das Schwert immer
öfter zum austragen von Konflikten in einer Gruppe und auch zur
Einigung des Reiches benutzt und etwa von 7.-8. Jahrhundert wurden
Schwerter dann im Land geschmiedet.
Nach dem 9. Jahrhundert, als der Stand der Bushi (Samurai) eingerichtet
wurde, war die Grundform des Nihon.to (des japanischen Schwertes) etabliert.
Es wurden eine Vielzahl von Kampftechniken und auch Techniken zum
Schmieden der Schwerter entwickelt, doch trotzdem waren bis ins 14.
Jahrhundert über zwei Meter lange Klingen und Speere die bevorzugten Waffen.
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Japanisches Katana
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Bewaffneter Samurai in voller Rüstung
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Die darauffolgenden Jahre waren geprägt von Bürgerkriegen und das war auch die
Zeit, in der sich die Schulen des Kenjutsu (Kunst des Schwertes) etablierten
und florierten. Jede dieser Schulen wurde von einem erfahrenen Schwertkämpfer
gegründet worden und jede hatte ihren eigenen, individuellen Stil, der von
deren Gründer beeinflusst wurde. Als mit den Jahren der Krieg an Bedeutung
verlor und friedlichere Zeiten begannen, wurde begonnen, auch die physischen
Aspekte des Kenjutsu zu trainieren.
Diese moralischen und sozialen Aspekte hatten ihren Ursprung im Zen-Buddhismus
und dem Bushi-Do (Wesg des Kriegers) deren Prinzipien auf dem Konfuzianismus
beruhen.
Da nun nur noch den Samurai gestattet war, ein Schwert zu tragen, war es für einen
solchen Samurai unabdingbar das Schwert perfekt zu meistern. So verdiente er sich
Respekt, da die Führung des Schwertes buchstäblich seinen Geist repräsentierte.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden die ersten effektiven
Trainingsrüstungen für den Gebrauch mit einem Shinai (Bambusschwert) entwickelt
und erlangten schnell hohe Bedeutung in der Entwicklung des Kenjutsu-Trainings.
In den letzten Tagen des Tokugawa Shogunats wurde Kenjutsu auch unter der
Zivilbevölkerung populär, da die Kriegerkasten nicht mehr so hohe Bedeutung hatten.
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Nach der Abschaffung der Bushi-Klasse durch das Shogunat 1867 wurde das heutige
Japan geformt und die Restriktionen zum tragen eines Schwertes aufgehoben. Die
vorübergehende Folge daraus war, dass Kenjutsu stark an Popularität verlor.
Dennoch wurden die Polizisten, welche das Kenjutsu meisterten hoch geachtet,
also sie die Unruhen 1877 beilegten.
Die Metropolitan Police Bureau in Tokio begann dann 1979, ihre Offiziere in Kenjutsu
zu schulen. 1985 wurde die Dai Nippon Butoku Kai gegründet; eine Organisation,
die sich allen Kampfkünsten widmete. Dennoch verlangte die Förderung der Beliebtheit
des Kenjutsu eine einheitliche Form, welchen alle Schulen unter sich vereinte.
Nach einer langen Beratung der Meister der angesehensten Schulen 1912 wurde ein
neues Kenjutsu System entwickelt, welches die Schulen vereinigte. Das war die
Geburtsstunde des heutigen Kendo. Seitdem ist Kendo ein fester Bestandteil der
sportlichen Ertüchtigung an japanischen Schulen. Zunächst nur in weiterführenden
Schulen, später aber auch in Grundschulen praktiziertes Kendo flurierte sehr schnell,
und viele Tuniere wurden in ganz Japan organisiert.
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Samurai in Trainingsrüstung
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Kendo im alten Schulunterricht
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Nach dem zweiten Weltkrieg litt Kendo an einem herben Rückschlag.
Das praktizieren von Kendo wurden von den Alleierten als undemokratisch eingestuft,
und der Öffentlichkeit verboten. Erst 1957 wurde Kendo durch die Anstrengungen vieler
Enthusiasten wieder etabliert. Im selben Jahr wurde die
All Japan Kendo Federation
gegründet und Kendo gewann wieder Anhänger. Heute ist es mehr als nur ein Kampfsport
und es konzentriert sich auf das Training von Körper und Geist mit dem Ziel ein
besseres Leben zu führen und nicht, um mit dem Schwert Leben zu nehmen.
Heute, nach der Gründung der International Kendo Federation 1970, erfreut sich Kendo sogar
ausserhalb Japans großer Beliebtheit. Viele Länder, wie Korea, Kanada, USA, England,
Frankreich und auch Deutschland haben begonnen, Kendo zu trainieren.
Da die Beliebtheit weltweit weiter stieg gibt es heute eine Vielzahl internationaler
Organisationen, die Kendo Fördern. Das moderne Kendo ist das Ergebnis von vielen
Veränderungen; von einer reinen Kampftechnik hin zu einer allumfassenden Kampfkunst.
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